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SCHIFFSWRACK & LEINWANDRUHM

Das Plassy-Wrack und Inis Oírrrs Begegnung mit dem Ruhm

Der Sturm, der 1960 die MV Plassy vor Inis Oírr zerstörte, wie ihr rostender Rumpf zur Ikone von „Father Ted“ wurde – und dazu das Schloss und der Leuchtturm auf der kleinen Insel.

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Ein Sturm, eine Rettung und ein Schiff, das nie wieder in See stach

In der Nacht des 8. März 1960 wurde der stahlbeplankte Trawler MV Plassy bei einem schweren Atlantiksturm auf den Finnis Rock vor Inis Oírr getrieben, während er auf einer Fahrt von Kerry nach Galway allgemeine Fracht – der Überlieferung nach auch Whiskey und Garn – geladen hatte. Alle elf Besatzungsmitglieder wurden von den Inselbewohnern sicher an Land gebracht, die mit einer raketenabgefeuerten Hosenboje – einer Rettungsleine aus Seil und Flaschenzug – arbeiteten, die noch heute in der lokalen Erinnerung als eine wahre Meisterleistung seemännischen Könnens und Mutes gilt, ausgeführt in der Nacht unter entsetzlichen Bedingungen und ohne jeden Verlust an Menschenleben – ein Ausgang, der angesichts des Seegangs an jenem Abend alles andere als selbstverständlich war.

Wie das Wrack an Land gelangte

Die Plassy blieb nicht lange auf dem Felsen hängen. Ein zweiter Sturm, nur Tage nach der Strandung, hob den Rumpf vollständig von Finnis Rock und schleuderte ihn direkt ans Ufer von Inis Oírr, wo sein rostendes Wrack bis heute liegt – nie entfernt, nie verschrottet. Jahrzehnte salziger Luft und atlantischen Wetters haben das Schiff auf ein skeletthaftes Stahlgerüst reduziert, doch bewegt hat es sich seitdem keinen Zentimeter – heute ist es das meistfotografierte Objekt auf allen drei Inseln, deutlich sichtbar von der Küstenstraße, nur einen kurzen Spaziergang vom Hafen entfernt.

Sein unerwartetes zweites Leben auf der Leinwand

In den 1990er-Jahren nutzte die Channel-4-Sitcom Father Ted die Insel Inis Oírr als Kulisse für ihr fiktives Craggy Island, und das Wrack der Plassy ist in den Eröffnungssequenzen der Serie prominent neben den Klippen und der Küste der Insel zu sehen. Diese kurze Präsenz bescherte einem kleinen, ansonsten unscheinbaren irischen Schiffswrack ein internationales Fernsehpublikum, das es als arbeitender Trawler Jahrzehnte zuvor nie gehabt hatte. Fans der Serie, die noch nie einen Fuß auf irischen Boden gesetzt haben, erkennen den Rumpf auf den ersten Blick wieder – ein ungewöhnlich langlebiger zweiter Akt für ein Schiff, das kaum Zeit auf See verbrachte, bevor es endgültig auf Grund lief.

O'Brien's Castle auf einer älteren Ringfestung

Über dem Hafen, auf erhöhtem Gelände, liegen die Ruinen von O'Brien's Castle, einem Turmhaus, das der O'Brien-Clan im fünfzehnten oder sechzehnten Jahrhundert errichtete – selbst erbaut innerhalb, oder je nach Überlieferung unmittelbar neben, einer älteren prähistorischen Ringfestung namens Dún Formna. Die Schichtung einer mittelalterlichen Burg auf einer weit älteren Steinfestung ist ein Muster, das sich auf den Aran-Inseln wiederholt, wo jede nachfolgende Generation dazu neigte, direkt auf dem zu bauen, was frühere Inselbewohner bereits hinterlassen hatten, anstatt das Gelände zu räumen und auf einem frischen, nahegelegenen Grundstück von vorn zu beginnen.

Der Leuchtturm und die überschaubare Größe der Insel

Der Leuchtturm von Inis Oírr stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und markiert bis heute die Seeanfahrt zur kleinsten und am dünnsten besiedelten der drei Aran-Inseln – er steht am südlichen Punkt der Insel über dem Wasser. Da Inis Oírr kompakt genug ist, um es an einem Vormittag bequem zu Fuß zu durchqueren, lässt sich mit einer einzigen gemächlichen Runde in wenigen Stunden das Plassy-Wrack, O'Brien's Castle, der Leuchtturm und ein Stück Strand realistisch erkunden – genau das macht die Insel ideal für Tagesausflügler, die einen vollen, abwechslungsreichen Eindruck der Inseln gewinnen möchten, ohne sich auf einen langen Radtag oder einen strengen Tourenplan festzulegen.

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Sie sind noch unentschlossen, welche Insel es sein soll – oder ob Sie die Cliffs of Moher mit einplanen?

Hinterlassen Sie Ihre E-Mail-Adresse und eine grobe Angabe Ihres Reisezeitraums – wir schicken Ihnen eine kurze Übersicht, wie sich Inis Mór, Inis Meáin und Inis Oírr unterscheiden, welche Fähren von Galway und Doolin fahren und wann sich der Zusatzausflug zu den Cliffs of Moher per Boot lohnt.

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